Wer einmal mit Jersey anfängt, kommt davon nicht mehr los

Aktualisiert: Okt 17


Muss man auch nicht! So viele Nähideen lassen sich mit diesem Stoff, den es in unzähligen Material- und Design-Varianten gibt, realisieren. Und das Tragegefühl von schmeichelweichen Viskose- oder Tencel-Jerseys ist einfach unglaublich angenehm. Vom eleganten Abend-Top bis zur superlässigen Yoga-Pant, mit Jersey lassen sich unendlich viele Lieblingsstücke rasch und einfach umsetzen.

Schritt Nummer 1 ist, dass man seinen Schnitt findet. Der soll leicht umzusetzen sein und den persönlichen Vorlieben entsprechen. Eine hochwertige Papierausführung der Schnitteile garantiert außerdem, dass die Vorlage immer wieder für das nächste Teil herangezogen werden kann. Eine Auswahl meiner liebsten Schnitte beschreibe ich auch hier in meinem Blog.

Ist das richtige Schnittmuster gefunden, kommt es auf den passenden Jersey an. Für enge, figurbetonte Schnitte ist ein weicher, stark dehnbarer Stoff unerlässlich. Sonst wird das An- und Ausziehen anstrengend bzw. sitzt das Shirt dann nicht lässig genug. Weite, geradlinige Schnitte lassen auch die Verarbeitung etwas kompakterer Materialien zu wie z.B. dünnem Sweat oder French Terry.


Und dann geht es endlich los: Eigentlich muss man nur auf der Nähmaschine einen langgezogenen Zick-zack-Stich einstellen, damit die Naht dehnbar ist und beim Reinschlüpfen ins Jersey-Teil nicht reißt. Ich nehme da beispielsweise Stichlänge 2 Millimeter, Stichbreite 0,5 Millimeter. Bitte aber unbedingt selbst an der eigenen Maschine vorher auf einem kleinen Stoffrest derselben Qualität ausprobieren!

Die Verwendung der Doppelnadel sollte man sich einmal von einem Profi zeigen lassen. Dann ist es nur noch Übungssache, bis die schönsten Säume und Ausschnitte damit gelingen. Für die ersten Stücke kommt man durchaus mal mit dem Zick-zack-Stich aus. Viel Freude beim Nähen!

 
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