Neue Ideen für Ihren Mantelschnitt! - mit VIDEO

Aktualisiert: Juli 16

Machen Sie mehr aus Ihrem Schnittmuster für den klassischen Mantel Malva! Wie Sie immer wieder neue Kreationen selber nähen können, erfahren Sie hier.

Je reduzierter das Schnittmuster, umso vielfältiger lässt sich das Kleidungsstück immer wieder neu in Szene setzen. Bestes Beispiel ist der beliebte Mantel mit nur 4 Nähten: Im Basisschnittmuster wird der Ausschnitt einfach rund um den Hals gelegt. Hier zeige ich drei Varianten, wie man diesen einfachen Standard-Ausschnitt mit ganz einfachen Tricks sehr effektvoll gestalten kann.


Der weiße Baumwollfleece kann - so wie alle anderen hier gezeigten Stoffe - einfach abgeschnitten werden. Er braucht keine Versäuberung oder Einfassung, denn er franst nicht aus. Die offene Schnittkante lässt den Mantel lässig und leicht wirken. Für diese Variante habe ich von der vorderen Schnittkante 10 cm weggenommen und stattdessen einen 10 cm breiten Stoffstreifen (+ Nahtzugabe) angenäht. Dadurch ist der Ausschnitt vorne weiter und die geraden Stoffkanten fallen schön nach außen. Damit erzielt man den Eindruck von einem lockeren Revers, kann die Vorderteile aber auch zuschlagen und sich schön in den Mantel einhüllen.


Aus schwarzem Wollwalk nähe ich die die klassische Version: Der Kragenausschnitt bleibt rund und relativ eng anliegend, aber er wird mit einem Beleg verstärkt. Die Kante ist damit schön geschlossen und das wirkt sehr hochwertig und edel. Der Mantel erhält durch die doppelte Lage mehr Körper und wirkt solide. Dennoch kann man die obere Vorderkante etwas nach außen legen, um eine Art Steh- oder Kelchkragen anzudeuten.



Der vergleichsweise dünne, doch sehr warme Mantelflausch aus Schurwolle und Kaschmir ist herrlich weich und glatt. Er eignet sich besonders gut als Begleiter im Frühling oder sogar für kühle Sommerabende. Hier nimmt die offenkantige Verarbeitung jede Schwere und der Mantel liegt angenehm auch über dünnen Blusen oder sogar direkt auf der Haut.


Für diesen Ausschnitt habe ich abgemessen, wie weit ich die Vorderkanten nach außen schlagen möchte. In genau dieser Breite habe ich dann in der Nackenpartie einen Stoffstreifen innen angenäht und über die Schnittkante nach außen gelegt. Damit entsteht ein locker wirkender Überwurf-Effekt. In Wahrheit habe ich den Streifen aber exakt angeheftet und nachgemessen, damit er genauso breit ist wie die nach außen gelegten Vorderkanten des Mantels. Erst wenn das alles genau sitzt, sollte man die Lagen feststeppen. Auch der Übergang zwischen dem Nackenteil und dem nach außen gelegten Vorderkanten ist mit einem Stich fixiert. Damit bleibt alles stets in der richtigen Position und wirkt doch so lässig.


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